Abofallen / Missbrauch im Internet

Der Abschluss von Verträgen über das Internet gehört zu den neuen Selbstverständlichkeiten unserer Zeit. Günstige Preise bei der Produkt- oder Dienstleistungsbestellung, ein Warenangebot rund um die Uhr sowie vor allem die Unkompliziertheit des Mausklicks von zu Hause haben dazu geführt, dass sich Onlineshopping in unserer Gesellschaft durchgesetzt hat.

Rechtsgeschäfte im Netz leiden im Vergleich zum persönlichen Kontakt im Ladengeschäft allerdings an einer gewissen Anonymität. Vertragspartner und Ware sind nur in den seltensten Fällen vor Vertragsschluss in Augenschein genommen worden. Aus diesen Gründen bergen Onlineverträge eine erhöhte Gefahr des Missbrauchs in sich.

Negativ bekannt geworden sind in den letzten Jahren dubiose „Abofallen“ – Anbieter. Arglosen Nutzern wird dabei bewusst die Kostenfreiheit eines Angebots vorgegaukelt, während sich die Betreiber im Kleingedruckten die Zustimmung zu kostenpflichtigen Abonnements erteilen lassen. Wer Opfer einer solchen Abofalle geworden ist, sollte wenn möglich versuchen, die Webseiten der Betreiber in der ursprünglichen Form zu archivieren. Im Nachhinein werden diese oft abgeändert, um die Beweisbarkeit des Missbrauchs zu erschweren.

In der Folgezeit drängen die Abofallenbetreiber regelmäßig über Emails, gerichtliche Mahnbescheide oder Inkassobüros zur Zahlung. Dieses Vorgehen gehört zum Plan der Abzocker. Schrittweise wird der Druck auf den vermeintlichen Schuldner erhöht, um diesen einzuschüchtern und so eine Zahlung zu erreichen.

  • Von einer Zahlung der geltend gemachten Forderungen wird dringend abgeraten.
    Verteidigen Sie sich durch fachkundige Beratung
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Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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